Vulkankegel Monte Corona

Der Vulkankegel Monte Corona, auch La Corona, was die Krone heißt, genannt, befindet sich im Norden von Lanzarote und ist eines der Wahrzeichen der kanarischen Inseln. Gleichzeitig ist der weithin sichtbare Vulkankegel der nördlichste Punkt in der Gemeinde Haria. Auf einer Höhe von 609 Metern ist der höchste Punkt des

Monte Corona, wobei der bis zu einer Tiefe von 3600 Metern unter dem Meersboden reicht. Der Krater sind rund 180 Meter tief und kann mit dem entsprechenden Schuhwerk bewandert werden. Von oben wird man dann für die Mühen des Aufstiegs mit einer wunderbaren Sicht belohnt. Die Hänge des Monte Corona sind sehr kahl. Nur auf der nördlichen Seite wurde der Kraterrand teils abgetragen, wodurch der Vulkan sein charakteristisches Bild erhält. Der Monte Corona ist die zuletzt entstandene Erhebung des Risco de Famara-Gebietes und bildet mit dem Gebirgszug Los Ajaches den ältesten Teil der Insel Lanzarote. Seine aktive Phase hatte der Vulkan vor 3000 bis 5000 Jahren. Durch seine Tätigkeit hat er einen wesentlichen Teil der Insel Lanzarote geprägt.

Die meiste Lava floss in Richtung Osten ins Meer ab und bildete hier ein unwegsames Lavafeld, das Malpais de la Corona, dass sich auf einer Fläche von 30 Quadratkilometern erstreckt. Die Lava formte dabei in ihrem Innen einen Tunnel, der rund sieben Kilometer lang ist. Des Weiteren führt ein fast zwei Kilometer langer Tunnel unter dem Meeresboden in den Atlantik. Damit gehört dieses Gebilde zu den längsten Lavatunneln der Welt. Die Decke ist an einigen Stellen des Tunnelgebildes eingebrochen, sodass man in das Höhlensystem einsteigen kann. Diese stellen werden Jameos genannt, von denen die Jameos del Agua, vom Architekten und Künstler Cesar Manrique, die bekannteste Einstiegsstelle ist.