rechteckigen Kanälen in südöstlich- nordwestlicher Richtung. Die ursprüngliche Funktion oder Verwendung dieser Felsblöcke ist nicht eindeutig geklärt. Allerdings wird vermutet, dass sie Gegenstand von bestimmten Riten gewesen sind. So könnte es sich bei diesen gewaltigen Steinen um Opferplätze für Milch oder auch Blut gehandelt haben. Andere Forscher wiederum sind der Meinung, dass die Felsblöcke für die Herstellung von Käse, dem Auffangen von Wasser oder dem Mahlen von Getreide gedient haben müssen. Für die Altkanaren müssen die Artefakte jedoch eine sehr große Bedeutung gehabt haben, denn die Fertigung dieser Felsblöcke muss sehr mühsam gewesen sein. Metallwerkzeuge gab es zur Entstehungszeit noch nicht und so müssen die Steine mit anderen Steinen behauen worden sein.
Ursprünglich gab es auf Lanzarote fünf Quesaras, allerdings sind bis heute nur noch drei erhalten geblieben. Man findet einen zwischen Taiche und San Bartolome, in der Nähe des einstigen Zuhauses von Palacio del Zonzamas. Einer der Blöcke ist mehrere Quadratmeter groß und wird von fünf breiten Rillen durchzogen. Ganz in der Nähe befinden sich Petroglphen, die vermutlich eine Nachbildung der Füße sind. Ein weiterer Felsbrocken befindet sich zwischen der Lavahöhle Cueva de Los Verdes und dem Jameos del Agua und ein drittes Quesera kann man auf dem Vulkan Guardilama im Weinbaugebiet La Geria bestaunen.