vom Garten der Hesperiden und auch Homer schreibt von einem paradiesischen Ort. Allerdings konnte durch die Aufzeichnung nicht eindeutig bewiesen werden, ob es sich dabei wirklich um Lanzarote handelt, jedoch geht man sehr stark davon aus. Auf der Insel entdeckte man jedoch viele Funde, die man auf das 1. Jahrhundert v. Chr. Datiert werden konnten, was die Anwesenheit der Römer auf Lanzarote beiweist. Nachdem das Römische Reich zusammengebrochen war, gerieten auch die Kanarischen Inseln zunächst in Vergessenheit und wurden erst im Jahre 999 n. Chr. Durch Ben Farroukh wieder entdeckt. Im Jahre 1336 stach eine Flotte unter Lancelotto Malocello in See, die das Ende der Welt erforschen sollte. Dies lag zur damaligen Zeit vor der Nordwestafrikanischen Küste.
Die Flotte umsegelte das Kap Bojador, das Kap der Angst, und ließ sich auf Lanzarote nieder. Man baute ein kleines Fort in der heutigen Stadt Teguise und fand auf der Insel wertvolle Rohstoffe wie Orseille, eine rote Färberflechte. Die wertvollen Schätze sprachen sich schnell herum und lockten sehr viele Europäer auf die Insel. Leiden musste Lanzarote damals auch sehr unter den portugiesischen Menschenhändlern, die immer wieder Menschen von der Insel verschleppten und sie auf den Sklavenmärkten der Welt verkauften. Des Weiteren kam es immer wieder zu Überfällen von Piraten. Der schlimmste Überfall ereignete sich 1618, als die Piraten das Versteck der Einheimischen entdeckten und rund 1000 Inselbewohner gefangen nahmen, um sie auf dem afrikanischen Sklavenmarkt zu verkaufen. Heute gehört Lanzarote zu einem der beliebtesten Urlaubsziele in Spanien. Hier findet sich auch das berühmte Hotel Sandos Papagayo, welches unter Hotels in Spanien einen sehr guten Ruf geniesst.