Maler und Umweltschützer in einer Person und lebte stets nach dem Motto: Leben, im Einklang von Natur und Kunst. Er hat das heutige Erscheinungsbild der Insel Lanzarote auf beeindruckenden Art und Weise geprägt, denn als in den 1970er Jahren der Tourismus auf den Kanarischen Inseln so langsam los ging, brach ein wahrer Bauboom aus. Während man auf den umliegenden Insel durch hohe Bettenburgen und Wohnbunker jede Menge Bausünden begann, wollte man es auf Lanzarote ganz anders und vor allem besser machen. Cesar Manrique war es, der sich auf Lanzarote sehr dafür einsetzte, dass die traditionelle Bauweise beibehalten wurde. So entstanden hier nur kleinere Ferienanlagen, die nicht mehr als vier Stockwerke besaßen. Daher hat man von jedem Balkon aus bis heute einen wunderbaren Blick über die Insel und das Meer.
Aber nicht nur die städtebauliche Architektur wurde von Cesar Manrique maßgeblich beeinflusst, sondern auch die vielen Sehenswürdigkeiten, die er gestaltet hat. Zu den wichtigsten Werken von Manrique gehört Mirador del Rio, einer der spektakulärsten Aussichtspunkt an der Nordseite der Insel sowie Jameos del Agua, bei dem es sich um einen Höhlensee in einem eingestürzten Bereich eines Lavatunnels handelt. Des Weiteren aus der Hand des bekannten Künstlers stammt das abstrakte Bauerndenkmal Monumento al Campesino sowie der Jardin de Cactus, ein überaus großer Kakteengarten, der in eine stillgelegte Kiesgrube integriert wurde.