wurde im 15. Jahrhundert erstmals als kleiner Fischerort erwähnt. Der Name der Stadt stammt vom schwarzen vulkanischen Riff, hinter denen sich die Boote vor den Überfällen der Piraten verstecken konnten. Die Blütezeit der Stadt begann zum Ende des 16. Jahrhunderts, als man für die Hafenarbeiter und die vielen Fischer Wohnhäuser und Lagerhallen baute. Damals bestand hier ein sehr reger Handel zwischen der Alten und der Neuen Welt, sodass diese Bauten unbedingt erforderlich waren. Nachdem die Bauarbeiten beendet waren, wurde schließlich auch die erste Kirche gebaut und durch die starke Besiedlung wurde Lanzarote für die Piraten immer interessanter. Das kleine Hafenstädtchen wurde im Jahre 1571 vom berüchtigten Seeräuber Dogan geplündert und völlig zerstört.
In den nächsten Jahren musst die Stadt immer wieder unter Piratenangriffen leiden. In der Gemeinde gibt es einiges an Sehenswürdigkeiten, wie das Archäologische Inselmuseum, in dem man Fundstücke aus Altkanarischen Epochen bestaunen kann. Des Weitere sehr interessant ist das Castillo de San Jose, dass im Jahre 1776 auf Befehl von König Karl III von Spanien erbaut wurde. Die Einheimische nennen das Castillo auch Hungerburg, denn die Bevölkerung litt nach den schweren Vulkanausbrüchen in der Mitte des 18. Jahrhunderts hier sehr großen Hunger. Heute befindet sich im Castello ein Museum für zeitgenössische Kunst, mit einem hervorragenden Restaurant und einem faszinierenden Panoramablick über das Meer.