Chinijo-Archipel mit den kleinren Insel La Graciosa, Montana Clara, Alegranza, Roque del Oeste und Roque del Este. Lanzarote macht eine Fläche von 845,94 Quadratkilometer aus und wurde im Jahre 1993 vollständig von der UNSECO zum Biosphärenreservat erklärt. Die Insel Lanzarote gehört zur spanischen Provinz Las Palmas und ist seit dem Jahre 1966 ein Mitglied in der Europäischen Union. Die Hauptstadt der Insel ist Arrecife und die Landssprache Spanisch. Aufgeteilt ist Lanzarote in sieben Gemeinden: Arrecife, mit der gleichnamigen Hauptstadt, Haria, San Bartolome, Teguise, Tias, Tinajo und Yaiza.
Die Küste von Lanzarote macht eine Länge von 213 Kilometern aus, von denen rund zehn Kilometer Sandstrand ausmachen und 16,5 Kilometer Kiesstand vorzufinden sind. Der Rest der Küste besteht aus Felsen. Zudem gibt es auf der Insel zwei Gebirgszüge, das Famara-Massiv im Norden und die Sandwüste von El Jable. Hier befindet sich auch der Timanfaya-Nationalparl, in dem sich in den Jahren 1730 bis 1736 und im Jahre 1824 starke Vulkanausbrüche ereigneten. Sie begruben das überaus fruchtbare Ackerland und viele Dörfer unter sich. Der Rest der Insel Lanzarote ist sehr von einer Hügellandschaft geprägt, mit vielen Vulkankegeln, die sehr markant sind. Die gesamte Insel ist vulkanischen Ursprungs und bildete sich vor rund 36 Millionen Jahren. Vulkanausbrüche unter der Meeresoberfläche begannen den Sockel der Insel zu bilden und vor 15 Millionen Jahren begann Lanzarote so langsam über die Meeresoberfläche hinaus zu wachsen.